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Neuerscheinungen (Frühere Aufnahmen von Musica Antiqua Köln für die Archiv-Produktion der DGG, können Sie hier, sehen.)
Mozart in Italien
Nicht nur für bildende Künstler, auch für Komponisten zählte ein Aufenthalt in Italien im 18. Jahrhundert zur umfänglichen künstlerischen Ausbildung. Natürlich kam es auch unter italienischer Sonne zum Austausch zwischen Nordeuropäern verschiedener Herkunft. So traf der junge Mozart in Florenz den gleichaltrigen britischen Geiger Thomas Linley. Eine Generation älter war Johann Adolf Hasse, der quasi schon als Italiener galt. Unmittelbar nach seiner Festoper Ruggiero kam – mit ungleich größerem Erfolg – Mozarts Serenata Ascanio in Alba zur Aufführung. Dem Kastraten Venanzio Rauzzini, der später selbst als Komponist in London reüssierte, schrieb Mozart sein berühmtes Exsultate, jubilate auf den Leib. Dem flämischen Geiger Franz Lamotte ermöglichte seine Mäzenin Maria Theresia eine Studienreise nach Italien. Ebenso wie Mozart reiste er auch nach Neapel, wartete hier aber vergeblich auf eine Einladung, am Hof vorzusprechen, wie Mozarts Vater Leopold berichtet. Reinhard Goebel, der sich intensiv mit dem musikalischen Schaffen zu Mozarts Zeit und in dessen Umfeld beschäftigt, stellte hier ein Programm zusammen, das die vielfältigen Beziehungen und wechselseitigen Einflüsse der Nordeuropäer in Italien beleuchtet, u.a. mit Violinkonzerten von Linley und Lamotte. Das Feature zur CD ist jetzt auf youtube zu sehen. Viel Spaß! Die CD können Sie im Büro der bayerischen kammerphilharmonie zum Preis von 12,- € erwerben oder bestellen. Quelle: Oehms Classics
Blockflötenkonzerte
Le Parnasse Français'
Johan Christoph
Vogel
Vogels erfolgreichstes Werk war die Oper „Démophon“ nach einem Libretto von Metastasio. Allerdings konnte der Komponist diesen Erfolg nicht mehr selbst erleben, der 1756 (im selben Jahr wie W.A. Mozart) in Nürnberg geborene Vogel starb bereits 1788, im Alter von 32 Jahren in Paris. Christoph Willibald Gluck, das Idol seiner Jugendjahre, schrieb ihm anlässlich der 1786 uraufgeführten Oper La toison d’or: „Ihr dramatisches Talent lässt auch Ihre anderen Qualitäten in hellem Licht erscheinen, und dazu gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen. Dieses Talent ist umso seltener, da es nicht aus Erfahrung zu gewinnen, sondern ein Geschenk der Natur ist.“ Quelle: Oehms Classics
Vergnügte Ruh' (2 CD)
Es hat sich viel getan. Vor 34 Jahren gründete Reinhard Goebel die Musica Antiqua Köln, um ein Ensemble zur Verfügung zu haben, das den Bedürfnissen der historischen Aufführungspraxis entgegen kommt. Damals war der Violinist aus Siegen einer der jungen Idealisten einer Bewegung, die sich der Musikpflege auf Originalinstrumenten nach musikgeschichtlich möglichst korrekten Vorlagen widmete. Inzwischen ist Goebels Kammerorchester weltweit eines der führenden Ensembles seines Fachs und hat mit zahlreichen Aufnahmen bewiesen, dass die Grundsätze des geschichtlichen Arbeitens mit den Notenvorlagen zu faszinierenden und innovativen Interpretationen bekannter Werke führt und darüber hinaus den Blick auf die vergessenen Meister vergangener Epochen richten kann. Die Reihe Portrait Of The Artist kann sich daher auf ein reiches, weites Spektrum von überwiegend barocken Kompositionen stützen, das unter dem Signum "Vergnügte Ruh" die Arbeit von Reinhard Goebel und der Musica Antiqua Köln würdigt. Quelle: Deutsche Grammophon
Concerti Brillanti.
Mit Reinhard Goebel und Jan Vogler haben sich die Richtigen gefunden. Auf der einen Seite der Alte-Musik-Experte, der in den vergangenen Jahrzehnten schon so manche Klangrevolution angestoßen hat, auf der anderen Seite der Cellist, der als Solist und als Initiator des Moritzburg Festivals der Kammermusik wichtige Impulse verliehen hat. Gemeinsam haben sie offenbar in den Archiven gestöbert und dabei einige Werke aufgespürt, die jetzt zum ersten Mal überhaupt auf CD vorliegen. Goebel dürfte dabei für die straffen Tempi und den richtigen Drive" verantwortlich sein, und Vogler steuerte seinen wunderbar vollen Celloton bei - und beides verbindet sich hervorragend miteinander. Der Überraschungssieger ist für mich dabei das neu ausgegrabene Cellokonzert von Friedrich Hartmann Graf, das es durchaus mit den weitaus bekannteren Cellokonzerten Joseph Haydns aufnehmen kann. Wie Vogler im dritten Satz im Flageolett das Hauptthema (das merkwürdig an Komm lieber Mai" erinnert) vorstellt, ist schlichtweg zauberhaft. Katrin Dietz (Berlin)
Mozart in Paris.
Ausgezeichnet mit dem Renommierten Schallplattenpreis "Diapason d’Or" ("Goldene Stimmgabel") von der französischen Klassik-Zeitschrift "Diapason" in ihrer Februar-Ausgabe 2008
At this year’s Mozart Festival in Augsburg, Reinhard Goebel and the Bayerische Kammerphilharmonie presented works from the “Concert Spirituels” milieu in Paris. The Concerts Spirituels played an important role in 18th century Parisian musical life and were the venue for many premieres of symphonic works. Even Mozart wrote a work for this series: the “Paris Symphony” K. 297. Composer, violinist and conductor Chevalier de Saint-George was also active in Paris at the same time. Later generations would characterize him as the “Black Mozart” and stylize him in legendary terms. And indeed, Saint-George, born on the Caribbean island of Guadeloupe, was multi-talented, becoming one of the most scintillating figures of the age: he enjoyed the highest respect as a violin virtuoso, fencing master, conductor, composer and – ladies’ man. Soloist in his Violin Concerto in G Major op. 2/1 is Yura Lee, winner of the 2006 Leopold Mozart Violin Competition. Quelle: Oehms Classics Zu bestellen bei OehmsClassics Musikproduktion GmbH
Johann Michael Haydn: Andromeda und Perseus Reinhard Goebel, Dirigent OEHMS Classics OC 911
Nachdem Originalklang-Pionier Reinhard Goebel seine Arbeit mit Musica Antiqua Köln offiziell für beendet erklärt hat, begegnen wir ihm hier als Dirigent eines modernen Sinfonieorchesters. Die Abkehr vom Originalklang-Musizieren auf alten Instrumenten bedeutet für ihn jedoch keine Beschränkung auf Werke des Standardrepertoires – gleich die erste Operneinspielung unter seinem Dirigat befasst sich mit einem späten Spross der italienischen Oper des 18. Jahrhunderts, komponiert und aufgeführt in Salzburg: Michael Haydns selten zu hörende Oper „Andromeda und Perseus“ von 1787, hier zum ersten Mal eingespielt in der historischen deutschen Fassung des Librettos, wie sie sich in Haydns Originalpartitur findet. Die unerhört virtuosen Gesangsteile werden durch moderne Zwischentexte miteinander verbunden, die stringent durch die Handlung führen. Quelle: Oehms Classics Zu bestellen bei OehmsClassics Musikproduktion GmbH
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