Seine "Kunst des Programms" hat Reinhard Goebel in seinen 33 Jahren mit Musica Antiqua Köln gelernt und hinreichend unter Beweis gestellt. Auch in seinem neuen Tätigkeits-Bereich bleiben seine Programme "Anthologien im Wechselrahmen": ein kompositorisches Hauptwerk wird mit klingenden Kommentaren und Fußnoten im zeitgenössischen lokal-biographischen Kontext verankert.
Mit Hilfe seiner enormen musikhistorischen Kenntnisse vermittelt Goebel zwischen Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart, die durch das Oeuvre des 1735 geborenen Johann Christian Bach (+ 1782) eng verbunden sind.
Die Pianistinnen Katia und Marielle Labeque, die Geigerin Yura Lee, der Cellist Jan Vogler und der Pianist Martin Stadtfeld sind ihm als Solisten, die Bayerische Kammerphilharmonie Augsburg als Orchester immer wieder willige Gefolgsleute bei der Realisierung höchst ungewöhnlicher "Programme im Wechselrahmen".

  • "Gruppenbild mit Vater"
    Johann Sebastian Bach und seine vier Söhne

  • "per l´orchestra di Dresda"
    Vivaldi, Heinichen, Quantz, Hasse

  • "Mozart in Paris 1778"
    Mozart, J.Chr.Bach, Gluck, LeDuc, Berton

  • "Mozart und Mannheim 1777-1781"
    Mozart, J.Chr.Bach, Cannabich, Vogler

  • "Mozarts Freunde"
    Mozart, Salieri, Vogler, C.Stamitz

  • "geb: 1756"
    Mozart, Linley, Kraus, P.Wranitzky, Vogel

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